Skitour Geierhaupt
Das Geierhaupt ist mit 1418m der höchste Berg der Bezirke Knittelfeld und Leoben - (obwohl der Bezirk Knittelfeld in den Bezirk Murtal eingegliedert wurde).
Er ist ein Berg eher fern des Tourismus - aber damit umso naturnäher und ruhiger.
Es gibt mehrere Routen bei denen man allerdings sehr gute Ortskenntnisse benötigt.
Hier wird die beliebteste Route über die Donneröfen (markannte Quarzfelsen etwa in der Mitte des Anstiegs)beschrieben
Zufahrt zum Ingeringgraben, Parken ist meisten beim Hochreichhart Parkplatz möglich. Dann richtung Ingeringsee, diesen rechts umgehen, sofern die sonnseitige Forststraße, noch eine Möglichkeit mit Skien anbietet - ansonsten kann man auch links am See vorbei, muss dann alledings den Wanderweg verfolgen, bis zur Wende, und dort ein paar huntert meter wieder zurück.
Der rechte Weg steigt bis zum Jagdhaus Hofalm an. (1418m, 3/4 Stunde) Dann noch weiter taleinwärts auf der Forststraße, bis auf kurz vor den Wende der Straße auf ca. 1510m. Hier sollte man rechts über einen Schleifweg in den Wald - auf diesem man bis zum Beginn der Geierhaupt Westrinne bleibt . Den Bach überqueren und durch Wald bis zu einem Flachstück (Waldgrenze)- hier ist der entfernte Gipfel sichtbar. (Bis hier 2 Stunden)
Die Latschen sollten an einer möglichen Stelle überwunden werden - man sollte sich immer etwas links der Rinne halten bis zum Kar auf 1900m mit dem "Donnerofen".
Je nach Schneelage und Lawinensituation eher die rechte flachere Rinne aufwärts gehen Nach ca. 3 1/2 Stunden sollte man die Vertiefung zwischen dem Höllkogel(rechts) und dem Geierhaupt-Gipfel(links) erreicht haben. Dann je nach Schneelage eventuell die Ski abstellen um links auf den Gipfel des Geierhauptes zu gehen.
Eher selten kann der Gipfel mit den Skiern befahren werden.
Am Gipfel kann man die spektakuläre Aussicht bei guter Wetterlage vom Semmering bis zum Dachstein und zur Glockner-Gruppe geniessen.
Schließlich steht man auf einem der höchsten der Gegend.
Abfahren kann man über den Aufstiegsweg, je nach Schneelage hat man bis zu 700 hm wunderbare Abfahrt. . . . Routenplan . . . Download gpx
Danke - an Karl Hopf für die Bilder!
Skitour Lahneck
Wenn man schon auf der Rosenkogel Skitour unterwegs ist, und es wäre noch Zeit, man hat noch Lust und Laune - dann kann man die Skitiour entweder bis zur Schneegrube 1951m forsetzen und dann abfahren oder man möchte noch höher und geht auf das 2216m hohe Lahneck.
Ein sehr guter Skitourenberg.
Ganz am Gipfel zwar meistens abgeweht, aber schon kurz darunter bietet eine elendslange Schneesichere Rinne absolutes Touringvergnügen.
Hier empfiehlt es sich aber auf alle Fälle den täglichen Lawinenbericht anzusehen bzw. Sonde, Schaufel und LWS Gerät mitzunehmen.
Die Tour wird vom Rosenkogel fortsesetzt in dem man richtung Norden über ein paar Hügel - genannt die Schneegrube geht, weiter über die Salzlecken, ehe man dann vor dem letzten Anstieg, einem 400hm langen mittelsteilen Hang steht, den man noch bewältigen muß.
Der Anstieg lohnt sich auf alle Fälle, denn bei guter Sicht hat man den Überblick auf die meisten Berge der Niederen Tauern sowie ein tolles Panoramabild, vom Gaaler Hintertal.
Die alternative Aufstiegsroute übers Karhüttental beginnt im Hintertal wo man über die Klarampfenhütten dann richtung Lahneck aufsteigt.
Sie setzt allerdings gute Ortskenntnisse voraus.

